Eine schöne Modellbausaison!

Und plötzlich ist Sommer – zumindest so ein kleines bisschen. Aber im Ernst: Es scheint, als wäre mit Ende der INTERMODELLBAU der imaginäre Startschuss für die diesjährige Modellbausaison gegeben worden. Die ersten Modellflieger haben ihre Neuanschaffungen bereits in der Luft getestet, die RC-Rennfreunde jagen ihre Autos bereits wieder über den Asphalt oder staubigen Untergrund und so manches Modellschiff wird bereits Bekanntschaft mit dem Baggersee um die Ecke gemacht haben.

Kurzum: Ihr seid beschäftigt. :-) Wir hoffen, die INTERMODELLBAU hat Euch auch in diesem Jahr einige Anregungen gegeben und Ihr habt gesucht, was Ihr gefunden habt. Hier im Blog sagen wir für dieses Jahr “Tschüß, macht’s gut!” und verweisen als letzte gute Tat auf die umfangreiche Bilderstrecke beim Modellbahnverband in Deutschland (Moba).

Also: Bleibt kreativ und uns gewogen. Gern auch bei Facebook.

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Die Messe im Netz

Die INTERMODELLBAU ist vorbei – und Eure Kameras mit fotografischen und filmischen Eindrücken voll. In Blogs, Foren und Videoplattformen finden sich bereits seit dem ersten Messetag diverse Inhalte. Auf einige davon wollen wir hier verweisen, quasi als Dankeschön an Euch.

Dieter Spillmann zeigt in diesem Video auf Vimeo die Renn-Action in Halle 3A und auf dem Innenhof.

Stefan Panske stellt auf seiner Website “Spur 0 – mein Hobby!” den 3D-Drucker der German RepRap Foundation vor, von dem wir hier im Vorfeld bereits berichtet haben. Stefan war ganz angetan davon und geht näher auf Details ein.

Im Spur Null Magazin entdeckten wir Fotos diverser Anlagen und Einzelmodelle der großen Spur.

Bagger, LKWs und Trucks hat MrRheingold gefilmt und auf YouTube geladen:

Wunderbare Fotos hat Fotograf Guido Michallik auf der INTERMODELLBAU 2012 produziert und teilweise künstlerisch bearbeitet.

Und einen 10-minütigen Streifzug durch die Hallen gibt es auf YouTube von nickshortie.

Natürlich war das längst nicht alles, da sind wir uns sicher. Euren Blogbeitrag oder Euer Video könnt Ihr gern in den Kommentaren verlinken, wir freuen uns darüber!

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Die Euro Offroad Series

In Halle 3A fand während der INTERMODELLBAU unter anderem der dritte Lauf der Euro Offroad Series statt. Nachdem die Fahrer bereits in Hrottowitz (Hrotovice; Tschechische Republik) und Charleroi (Belgien) antreten mussten, gaben sie im letzten Rennen in Dortmund alles. Wie das aussah, seht Ihr in diesem Video. Die Ergebnisse werden sicher in den nächsten Tagen auf der Website der Serie bekannt gegeben.

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Wir sind beeindruckt!

Die INTERMODELLBAU 2012 ist vorbei – und wir sind begeistert und beeindruckt. Denn auch in diesem Jahr kamen mehr Besucher als im Vorjahr. Das Einzugsgebiet wurde erweitert und der Pro-Kopf-Umsatz ist gestiegen. Dafür von uns und den Ausstellern ein dickes Danke an Euch!

Rund 88.000 Besucher (Vorjahr: 85.000) kamen auf die INTERMODELLBAU 2012. “Europas führende Messe für Modellbau und Modellsport hat ihre Bedeutung 2012 erneut unter Beweis gestellt”, sagte Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH und Geschäftsführerin der Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH. Die Besucher gaben auf der INTERMODELLBAU durchschnittlich 280 Euro pro Kopf aus, was eine erneute Zunahme gegenüber dem Vorjahr bedeutet. 2011 lag der Pro-Kopf-Umsatz noch bei 233 Euro. Das ergab eine Befragung durch ein unabhängiges Messe- Marktforschungsinstitut. 87,7 Prozent der Besucher haben auf der INTERMODELLBAU 2012 etwas gekauft oder bestellt. Somit wurden auf der Messe fast 22 Millionen Euro umgesetzt.
21,9 Prozent reisten aus dem Ausland an und 17,7 Prozent der Besucher nahmen für ihre Anreise über 300 Kilometer Anreiseweg auf sich.

Und jetzt fragen wir Euch!
Wie habt Ihr die Messe erlebt, was habt Ihr gekauft, mit wem konntet Ihr sprechen? Schreibt es uns als Kommentar unter diesen Beitrag oder ladet ein Bild oder Video auf unsere Facebook-Seite. Wir sind gespannt!

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Einsatz der Rettungskräfte

Wenn ein Wohnhaus brennt, rückt das Rettungswesen aus. Feuerwehr, Krankenwagen, Polizei. Ein Großaufgebot angesichts eines Wohnhausbrandes war auch am 17. Mai 1987 in Wuppertal aufgefahren worden. In der Carnaper Straße brannte das Haus in voller Ausdehnung. Die Szenerie nachgebaut hat die Modellbaugruppe der Freiwilligen Feuerwehr Wuppertal in Halle 2. Quasi alles, was beweglich war, schien an diesem Tag vor Ort zu sein. Kameraden an Leiter und Gerätewagen, Notärzte im Einsatz, Polizeibeamte, die Anwohner und Passanten beruhigen. Keine schöne Szene im eigentlichen Wortsinn, dennoch zeigt sie im kleinen Maßstab, wie wichtig das Rettungswesen ist und was es leistet.

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Fräsen wie die Profis

Wir lieben Maschinen, Ihr auch? Was lässt sich nicht alles daheim selbst anfertigen. Egal, ob sägen, schleifen, drechseln, plotten und so weiter. Unsere Aufmerksamkeit weckte am Stand von USOVO Sondermaschinenbau und CNC-Technik in Halle 7, Stand 7.D14 die Portalfräsmaschine FlatCut. Siegessicher arbeitete sie sich durch das Sperrholz, aus dem später ein Modell eines Vogel entstehen sollte. “Hobby rechnet sich nie”, antwortete der Standmitarbeiter auf unsere Frage, ob die FlatCut mit ihrem Einstiegspreis von 1849 Euro noch für den Heimbereich geeignet sei. Recht hat er. Obwohl: Die fertigen Modelle und Einzelteile, die damit angefertigt wurden, zahlen sich auf jeden Fall aus. In Freude und Lächeln auf dem Gesicht.

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Hisst die Segel!

Willkommen im Wochenende! Heute und morgen wird der größte Ansturm auf die INTERMODELLBAU erwartet. Traditionell informieren sich heute vor allem Familien über die Neuheiten der Aussteller. Wer ein wenig dem Messetrubel entfliehen will, der ist in Halle 5 richtig. Hier steht das große Vorführbecken für die Schiffsmodelle. Die Augen entspannen beim Blick auf das Wasser und wenn dann noch wie in unserem kurzen Video Segelschiffe ihre Runden drehen, fühlt man sich ein wenig wie am heimischen See.

Natürlich gibt es hier aber noch mehr Schiffe zu entdecken. Große Yachten, Frachter, Kutter, Schnellboote und auch U-Boote gibt es hier bei ihrem Einsatz auf “hoher See” zu erleben. Von ganz klein bis ganz groß im Maßstab 1:10 ist auch diesem Jahr wieder alles dabei. Dazu wird Fachwissen und Details zu den Schiffen von den Moderatoren und Kapitänen vermittelt.

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Die Galeere von Patras

Am 7. Oktober 1571 wurde im Golf von Patras die größte und schwerste Galeerenschlacht der neueren Geschichte geschlagen. Sage und schreibe 225 Galeeren und sechs große Galeassen (größere Geleeren) machten sich von der griechischen Insel Kurfu auf in Richtung Golf von Patras, wo die türkische Flotte mit 245 Galeeren auf die Schiffe wartete. An der Schlacht beteiligt war auch die “Capitana di Venetia“. Einen Nachbau dieses Schiffes, von dem keinerlei Aufzeichnungen mehr existieren, seht Ihr in Halle 5. Gunter Müller aus Brühl hat die Galeere hier im Maßstab von 1:25 aufgebaut. Was wirklich beeindruckend aussieht, weil man ein solches Schiff eher selten zu Gesicht bekommt…

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Weltrekordversuch geglückt!

Heute hat das Kreativ-Weltrekordteam, ein Zusammenschluss von Modellbauern mit einem Faible für den ganz kleinen Maßstab, auf der INTERMODELLBAU einen Weltrekord aufgestellt. Wie bereits angekündigt sollte am Stand von Märklin das kleinste Bierfass der Welt zunächst befüllt und dann geleert werden. Das Fass hatte einen Inhalt von 0,018 Millilitern und einen Umfang von 5 Millimetern. Befüllt und geleert wurde es mit einer Injektionsnadel. Anlass für den Weltrekordversuch waren nach Angaben des Teams der 60. Geburtstag der Westfalenhalle 1 und das 40. Jubiläum von Märklins kleinster Modellbahn, der Mini-Club – zusammen also 100 Jahre und nach Ansicht der Modellbauer ein guter Grund, ein Fass aufzumachen. Das Bier für den Inhalt hatte die Brauerei Radeberger gestiftet, genauso wie anschließend noch ein echtes Bierfass, aus dem das Weltrekordteam und alle Zeugen des Rekordes ein kühles Bier gezapft bekamen.

“Das eigentlich schwierige war das Zapfen”, sagt Holger Späing vom Kreativ-Weltrekordteam. Demnach sei das Bauen eines so kleinen Fasses nicht die eigentliche Herausforderung. “Viel komplizierter ist es, das Bier dann auch heraus zu bekommen”, meint er. Schließlich würde die zugesetzte Kohlensäure dafür sorgen, dass ein großer Teil beim “Zapfen” gleich verdunstet. Zudem verbliebe immer ein Rest im Fass. Am Ende ging aber alles gut und der Weltrekord, angemeldet über einen Weltrekord-Verein, wird demnächst in einem der Guinness-Bücher stehen.

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Die Gneetzäpplbahn

Kennt Ihr Gneetzäppl? Nicht? Habt Ihr vielleicht eine Idee, wenn wir das Wort so schreiben: Gneetz-Äppl? Ja, richtig, es geht um Äpfel. In Sachsen-Anhalt und anderen Teilen Deutschlands nennt man kleine, vertrocknete (verschrumpelt, wie man auch gern sagt) Äpfel einfach kurz “Gneetzäppl”. Rund um eine kleine Baumplantage mit herunter gefallenen Äpfeln und angrenzender Werkstatt fährt hier in einem Diorama eine Feldbahn von Redner und transportiert hauptsächlich landwirtschaftliche Produkte.

Gebaut hat die Gneetzäpplbahn Dirk Becker aus Aschersleben, der mit seinem Freund Frank Lutteroth aus Staßfurt in Halle Halle 7 am Stand 7.D34 die kleine Anlage als Premiere zeigt. Eine Anlage, die nicht nur aufgrund des ungewöhnlichen Namens sofort auffällt, sondern auch wegen der herrlich gealterten Fahrzeuge und Gebäude eine Augenweide ist. Schaut mal vorbei, Dirk und Frank erzählen Euch gern mehr zur Entstehung der Anlage.

Update:
Unser Leser und Messebesucher Lex Bolkesteijn hat dieses Video von der Bahn gedreht:

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