Wie in alten Zeiten

Bilder schießen gehört zum zweiten Hobby eines jeden Modellbauers – schließlich will man der Welt zeigen, wie das eigene Werk aussieht, oder was andere Modellbauer (zum Beispiel hier auf der INTERMODELLBAU) zeigen. Aber wie wäre es, wenn die Bilder von Dioramen und Anlagen einmal nicht „langweilig“ in bunt daher kommen, sondern vielleicht zeitgemäß, in Sepia oder leicht verwaschen?
Wir haben uns auf der Messe einmal ein paar Motive „gestohlen“ und sie ins künstlich alte Licht gerückt. Wie findet ihr es?

Ein Klick auf die Bilder zeigt sie größer

Für die Bearbeitung der Bilder braucht man kein großer Zauberer sein, und auch ein teures Programm für Fotobearbeitung muss es nicht sein. Im Gegenteil. Nahezu jedes Bildprogramm verfügt heute über eine Palette von Effekten, die es von Haus aus mitbringt. Tut es dies nicht, lassen sich über Funktionen wie „Farbkorrektur“ oder „Farbbalance“ die einzelnen Farbtöne gezielt manipulieren und somit Farbe wegnehmen oder einzelne Töne wie rot und gelb mehr hervorholen. Danach sollte über „Helligkeit“ und „Kontrast“ die Farbe noch etwas blasser gemacht werden – bei vielen Editoren fallen Sepia-Filter etwas zu kräftig aus, um realistisch „alt“ zu sein.
Ausprobieren und ein paar Minuten zum Spielen müsst ihr natürlich schon.

Wer es ganz eilig hat, der greift zum Online-Dienst. Mit Picknik oder Pixlr könnt ihr eure Fotos einfach online (und ohne Registrierung) bearbeiten – in der Größe ändern, oder über die Funktionen „Farben“ und „Belichtung“ auf „alt“ trimmen. Wer es noch ausgefallener – älter – mag, dem schlagen wir eine kleine japanische Seite vor: Einfach auf wanokoto.jp surfen, auf „Datei hochladen“ klicken, Bild auswählen und mit dem Klick auf den blauen Knopf unter dem hochladen-Formular verwandelt sich das eigene Bild in eine Aufnahme von 1923.

Welche Tricks habt ihr, um Fotos interessanter zu machen?