3D-Druck für Zuhause

stepcraft

Das Drucken von dreidimensionalen Gebilden ist längst nicht mehr professionellen Experten vorbehalten. Der 3D-Drucker ist schon in viele Hobby- und Bastelwerkstätten eingezogen. Natürlich auch bei den Modellbauern. Ob fertige Teile oder Urmodelle zum Abformen, die Bandbreite der Anwendungen ist riesig. Auf der INTERMODELLBAU widmen sich zwei Aussteller diesem Thema.

In Halle 3B am Stand B26 trefft Ihr Stepcraft an. Die INTERMODELLBAU ist für das Unternehmen aus Iserlohn die größte und wichtigste Messe. Kein Wunder also, dass der Messestand deutlich vergrößert wurde. Hier findet Ihr alle Produktneuheiten von Stepcraft an einem Ort und in Aktion. Auch um die stetig wachsende Community von 3D-Druck-Fans kümmert sich das Unternehmen: Mitglieder des Stepcraft-Forums haben einen eigenen Bereich. Hier können sich die Forumsmitglieder persönlich kennenlernen und den Austausch mal nicht virtuell sondern visuell fortsetzen. CNC-Interessierte können sich hier von Nutzern Tips & Tricks geben lassen. Außerdem sind externe Profis vor Ort, die im Forum Fragen beantworten. Eine Übersicht der Gäste findet Ihr in diesem PDF.

Ebenfalls in Halle 3B am Stand A42 erwartet Euch die Adolf Fenz GmbH mit der Marke 3Dfactories der tschechischen Firma Aroja. Hier stehen die Produkte Easy3DMaker und Profi3DMaker sowie die Experten des Unternehmens für Euch zur Verfügung.

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Gleich um die Ecke findet Ihr den VTH Verlag für Technik und Handwerk Neue Medien. An Stand 3B.A32 könnt Ihr Euch dort auch dem Thema 3D-Druck widmen, denn der Verlag gibt die Zeitschrift „3D-Druck – Das Magazin“ und das Buch „3D-Druck-Praxis“ heraus. Buchautor Oliver Bothmann steht von Freitag bis Sonntag am Stand für Fragen zur Verfügung.

Im Vorwort seines Buches schreibt er: „Drucken Sie sich Ihre Pizza!“, „Waffen drucken mit dem PC möglich!“ – diese und viele weitere reißerische Schlagzeilen konnte man in den vergangenen Monaten immer wieder in der Presse finden. Thema aller dieser Artikel – und auch einiger seriöser Berichte – ist der 3D-Druck, eine Technik, die sich in den vergangenen Jahren immer weiter entwickelt hat. In der Industrie hat der 3D-Druck (hier in seinen verschiedenen technischen Vorgehensweisen meist als Rapid Prototyping zusammengefasst) schon lange Einzug gehalten, meist zur Fertigung von wie der Name schon sagt Prototypen.“

3d-druck-praxis

Die Preise für vernünftige 3D-Drucker sind schon deutlich unter die 1000-Euro-Grenze gesunken, was sie für Heimanwendungen attraktiv macht. Oliver Bothmann beschreibt es so: „Gedruckt wird hierbei mit geschmolzenen Kunststoffen, die einfach ausgedrückt in Fäden neben- und übereinandergelegt werden. Durch das Verbinden dieser einzelnen Fäden entstehen Objekte, die mit ein bisschen Übung nahezu an die Qualität von serienmäßig gefertigten Kunst- stoffspritzgussteilen herankommen. So kann jeder, der mit der entsprechenden Hard- und Software umgehen kann Teile herstellen, die es so nicht zu kaufen gibt – er wird quasi sein eigener Fabrikant der Dinge, die er benötigt. Dieses fast schon an Science Fiction erinnernde Szenario ist es, was die Faszination des 3D-Drucks ausmacht.“

Wir stimmen uneingeschränkt zu und schauen auch mal vorbei.

Über den Autor

Frank Schwartz

Frank Schwartz aus Baden-Baden ist Autor bei der Fachzeitschrift „FMT – Flugmodell und Technik“. Als Redakteur erstellt er das jährlich erscheinende Special „FMT-Extra RC-Hangflug“. Er ist Redaktionsmitglied der österreichischen Modellflug-Zeitschrift „prop“. In der „Erlebniswelt-Segelfliegen.de“ veranstaltet Frank Schwartz Reisen und Trainings im ferngesteuerten Segelflug, die ihn und sein Teilnehmer in spannende Hangflug-Gebiete führen.

Zuvor war er fast drei Jahrzehnte als Redaktions- und Verlagsleiter im „VTH – Verlag für Technik und Handwerk“ (u.a. FMT) tätig und danach drei Jahre Leiter Marketing der Firma robbe Modellsport. In über zehn sehr intensiven Jahren im Wettbewerbsfliegen (Segler, F5B, „10-Zeller“ und F5D Pylon) waren zwei WM-Teilnahmen in der Klasse F5B die Highlights. In dieser Zeit konstruierte und baute er das eigene Voll-GFK Modell „Horus“. Ein Jahrzehnt Gleitschirmfliegen haben seine Sicht auf Thermik und Hangaufwind weiter geschärft.

Seine große Leidenschaft war und ist aber der antriebslose RC Segelflug. Mit seiner erfolgreichen Teilnahme im Online-Contest (OLC) hat ihn die sportliche Variante des Segelfliegens wieder eingeholt.